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Aktuell

 

Hutpilze im Rasen

Speziell bei lang anhaltenden Regenperioden während der Sommermonate können immer wieder Hutpilze in der Rasenfläche auftreten. Diese Pilze, von denen es bis zu 200 verschiedene Arten gibt, sind für Rasen, Menschen und Haustiere in der Regel ungefährlich. Sie ernähren sich von Pflanzenresten im Boden und in der Grasnarbe. Die Sporen dieser Pilze sind in jedem Boden vorhanden, sie befinden sie sich in Komposterde oder in Rindenmulchmaterial und breiten sich auch durch die Luft mit dem Wind weitläufig aus. Das Auftreten der Pilze zeigt grundsätzlich eine gute Bodenbiologie und Bodengesundheit an, denn Pilze lieben humushaltige, gesunde Böden. Dennoch stören sich viele Rasenliebhaber an den ungewollten Eindringlingen.

pilze

Hutpilze treten besonders häufig nach einer Bodenbearbeitung, wie einer Neuanlage des Gartens mit zugeliefertem Oberboden oder einer Gartenumgestaltung auf. Durch die Bearbeitung , die Durchmischung oder die Störung des Bodens wird das empfindliche Bodengefüge mit all seinen Mikroorganismen gestört und der Boden braucht nach solchen Eingriffen Zeit, um sein biologisches Gleichgewicht wieder zu finden. In dieser Zeit ist ein vermehrtes Auftreten von Hutpilzen zu beobachten. Dies ist ähnlich wie bei der vermehrten Algenbildung in einem neu angelegten Teich zu verstehen, dort dauert es auch einige Zeit, bis sich eine natürliche Balance einstellt. Um diese Bodenreaktionen abzumildern können Bodenhilfsstoffe eingesetzt werden, die gestörte Böden ausgleichen und mit Spurenelementen versorgen. Dadurch wird auch das Auftreten von Hutpilzen reduziert.

In der Regel verschwinden diese Pilze jedoch nach kurzer Zeit, meist nach einem Wetterumschwung, von ganz alleine wieder.

Chemische Mittel zur Bekämpfung dieser Pilze sind in Privatgärten nicht mehr zugelassen, so dass es im Moment keine Fungizide gibt um dieser Problematik auf chemischem Wege zu begegnen. Eine  Möglichkeit ist das häufige Abmähen oder Abrechen der Pilzkörper um eine Austrocknung zu beschleunigen.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass der Rasen nicht übermäßig gewässert wird, ein bis zwei Mal pro Woche mit etwa 15 Liter Wasser pro Quadratmeter sind ausreichend und achten Sie auf eine gute Nährstoffversorgung der Rasenfläche.

Verfasser: Günther Schwab, Horst-Schwab GmbH in Waidhofen

 

 

 

Schneeschimmelbefall im Februar und März 2011

In den vergangenen Tagen erreichten uns eine ganze Reihe von Anfragen besorgter Gartenbesitzer. Auslöser all dieser Anrufe und E-Mails sind Krankheiten die unsere Rasengräser befallen. Bedingt durch den schneereichen Winter treten jetzt im Frühjahr vermehrt Pilzerkrankungen in Rasenflächen auf. Besonders häufig ist der Befall mit Schneeschimmel (Michrodochium nivale / Gerlachia nivalis) oder Typhula-Fäule (Typhula incarnata). Schneeschimmel ist eine Pilzerkrankung die ganzjährig auftritt, jedoch vermehrt im Herbst und Winter. Schneeschimmel hat mit Schnee nichts zu tun, der Name kommt vielmehr von einem weißen, schimmeligen Mycel, das entfernt an Schnee erinnert.

Typhula-Fäule ist die einzige Winterkrankheit bei Rasen in Mitteleuropa. Sie entsteht unter geschlossenen Schneedecken. Die einzelnen Gräser verfaulen und weisen eine papierartige, trockene Struktur auf.

 

Schneeschimmel- und Typhula-Erkrankungen betreffen vor Allem die oberirdischen Teile der Rasenpflanze und sehen daher schlimmer aus, als sie in Wahrheit sind. Häufig treten sie bei Stress auf, das heisst, wenn verschiedene Umweltfaktoren für den Rasen nicht optimal sind. Dies kann übermäßige Feuchtigkeit sein aber auch Winterstress durch viel Schnee und der damit verbundene Luftabschluss. Ein weiterer Faktor sind gestörte Böden, also Böden die bearbeitet, durchmischt, künstlich hergestellt oder angefüllt wurden. Bei solchen Böden dauert es oft eine Saison bis der Boden wieder sein natürliches Gleichgewicht gefunden und sich das Bodenleben neu gebildet hat.

 

Bei einem Befall sollten Sie die Rasenfläche mit einem Laubrechen leicht aufrauhen um plattgedrücktes Gras aufzustellen und jetzt auch die Frühjahrsdüngung vornehmen. In aller Regel regeneriert sich die Grasnarbe dann innerhalb der nächsten vier Wochen von selbst und die entstandenen Schäden in der Grasnarbe wachsen zu.

 

Für die Frühjahrsdüngung empfehlen wir unseren "Cuxin Mix 5" oder "Schwab Rollrasendünger" mit 50 bis 100g/m2 auszubringen.

 

Um das Bodenleben wieder in Ordnung zu bringen empfehlen wir "Biplantol vital NT" mit 2 ml auf 1 ltr. Giesswasser.

 

Für weitere Informationen lesen Sie auch den Rasenbrief des Deutschen Rollrasen Verbandes.

 

Falls Sie noch Fragen haben sollten, können Sie sich gerne bei uns melden.

 
 

Grüner Teppich für den SC Freiburg

Im Januar 2009 gründete Pascal Grütz sein eigenes Rollrasen-Unternehmen in Lörrach.

LÖRRACH (igi). Pascal Grütz ist Experte für Rasen in Lörrach und Umgebung. Der gebürtige Inzlinger gründete voriges Jahr sein eigenes Unternehmen, das sich mit Rasen in seinen verschiedensten Formen auseinander setzt. Trotz des kurzen Daseins in der freien Wirtschaft lieferte die junge Firma schon Rasen an den SC Freiburg, berät fast dreißig Gartenbaubetriebe in der Region und verlegte Rasen in Gemeinden wie Grenzach-Whylen und Inzlingen.....

....weiterlesen unter:

http://www.badische-zeitung.de/loerrach/gruener-teppich-fuer-den-sc-freiburg--29060951.html

  
 


 

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